

Von Thorsten Heinke
Nach zwei Auswärts-Niederlagen in Folge spricht Michael Schorlemer, Trainer des Handball-Landesligisten VfS Warstein, von einer „kleinen Misere“.Nach Schalksmühle-Halver II (30:38) und Werdohl/Versetal (23:30) droht am Sonntag (Anwurf 16 Uhr) beim ASC Dortmund in Aplerbeck die dritte Pleite, die die Wästerstädter endgültig ins Mittelfeld zurückfallen ließ. Schorlemer gibt die Hoffnung aber nicht auf: „Wir fahren auf jeden Fall nicht als Favorit nach Dortmund. Vielleicht können wir aus dieser Position heraus etwas holen.“
Er habe sich, so Schorlemer, den Gegner schon angeschaut und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass es ein ganz schweres Spiel werde. „Wir fahren aber nicht chancenlos dorthin. Die Liga ist in dieser Saison extrem stark und ausgeglichen, da verlieren schon einmal der Tabellenerste und - zweite am selben Spieltag.“
So kassierten die Aplerbecker vor Wochenfrist eine bittere Pleite beim Abstiegskandidaten TuRa Halden-Herbeck (24:27). „Da hatte der ASC aber einige grippegeschwächte Spieler dabei. Sie haben einen guten Torhüter und drei Linkshänder in ihren Reihen“, weiß Michael Schorlemer.
Verzichten muss Schorlemer weiter auf Philipp Schmitt, den eine Daumenverletzung plagt. Er kann den Ball nicht richtig greifen, hat auch Schmerzen bei Abwehraktionen. Ciya Arslan klagt über Knieprobleme. Nach dem heutigen Abschlusstraining wird entschieden, ob er einsatzfähig ist. Tobias Nagel, der sich bei der Niederlage in Werdohl eine Rippenverletzung zuzog, hat Schorlemer signalisiert, dass er spielen kann. Er soll mithelfen, die dritte Auswärtsniederlage in Folge zu verhindern.
Fanbus nach Aplerbeck
Der VfS setzt am Sonntag einen Fanbus ein, der um 14 Uhr an der Dreifachhalle abfährt.



